Die Draghi – Formel

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Draghi  = extremes Niedrigzinsniveau

Extremes Niedrigzinsniveau = Anlagenotstand aller Investoren (Sparer / Institutionelle)

Anlagenotstand der Investoren = Fehlleitung des Kapitals in Risikokanäle  u.a. in strukturierte Finanzprodukte

Strukturierte Finanzprodukte = Möglichkeit der Banken toxische Wertpapiere breit zu streuen

Breite Streuung der toxischen Papiere = Sanierung der Banken zu Lasten aller Investoren

Sanierung der Banken = absehbare hohe Verluste aller Investoren in den Wertpapierdepots

(Anmerkung: Investoren sind Versicherungen, Bausparkassen, Pensionskassen, Stiftungen, Sparer)

Hohe Verluste in den Wertpapierdepots = absehbare und verteilte Volks- und Altersarmut

Absehbare Volks- und Altersarmut = Unruhen in der Bevölkerung

Unruhen in der Bevölkerung = möglicher Zusammenbruch des demokratischen Wirtschaftssystems!

Ist das eine Politik der Geldwertstabilität?

Anmerkung:

Die von der EZB / Herrn Draghi festgestellte zu niedrige Inflation und die damit von ihm legitimierten Maßnahmen zu deren Erhöhung ergeben sich aus einem Warenkorb mit unterschiedlicher Zusammensetzung, die sich anscheinend je nach „übergeordneter“ Sichtweise verändert.

Auf einem Konvent der Landesregierung von Baden Württemberg im Juli 2008 befragte ich damals die vortragende Wirtschaftsweise, Frau Beatrice Weder die Mauro (von 2004 bis 2012 jetzt Verwaltungsrat der UBS) wie es sein kann, dass aufgrund der damals stark gestiegenen Benzinpreise die Inflation so niedrig wäre.

Sie begründete es mit der Herausnahme  der Energiepreise aus dem Warenkorb, da deren Volatilität zu hoch wäre und somit die Inflationsrate zu starken Schwankungen ausgesetzt wäre, welches zu Fehlleitungen in der Geldpolitik führen könnte.

Jetzt sind die stark gesunkenen Energiepreise wieder im Warenkorb enthalten und müssen als Begründung für die gesunkene Inflationsrate herhalten.

Ich glaube, man führt uns alle an der Nase herum. Blickt man auf die Einkaufsrechnungen im Supermarkt oder betrachtet die Preise auf dem Aktien- und Immobilienmarkt (insbesondere Baupreise), muss man an dieser niedrigen Inflationsrate große Zweifel anmelden.

Fazit: Papiervermögen sukzessive in sichere und nachhaltige  Substanzvermögen wandeln. So wurden alte Vermögen über die Jahrhunderte bewahrt.

7. Dezember 2014

Elmar Emde

Autor des Buches “Die strukturierte Ausbeutung”

Siehe auch http://www.emde-fiveko.de

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