Kryptos, eine Anlage ohne Wiederkehr

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Im Handelsblatt vom 5. August 2022 wurde ein hoch interessanter Kommentar von Herrn Andreas Neuhaus zum Kryptodienstleister Nomad veröffentlicht, worin er die Möglichkeit darlegte, wie man durch einfache Hacks und simples PC-Wissen eine Millionenbeute mit Kryptos anderer Anleger machen kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dadurch wird wieder einmal der Nimbus einer sicheren Krypto-Anlage, welche von keinem gestohlen oder eingesehen werden kann, durchbrochen. In der Vergangenheit war bereits bekannt geworden, dass schon einmal Kryptos über einen “Wert” von 600 Millionen US$ geklaut wurden.

Grundsätzlich kann man festhalten, dass es in der IT-Welt nicht möglich ist, Daten so zu verschlüsseln, das diese nicht eingesehen bzw. diese nicht entwendet werden können. Dafür gibt es viel zu viele Möglichkeiten der Einflussnahme, unterstützt durch äußerst leistungsstarke Computer mit extrem hohen Rechenschritten pro Sekunde, ergänzt durch eine ebenso leistungsstarke KI.

Insbesondere die kriminellen Zweige unserer Gesellschaft haben dies längst erkannt und versuchen diesen weltweiten Billionenmarkt entsprechend anzuzapfen.

Jeder gutgläubige Anleger und auch solche, die meinen diese neue Anlageform unbedarften Anlegern näher bringen zu müssen, sollten sich dieser Gefahr bewusst sein. Gemeint sind hier die Banken und Sparkassen, welche lt. Bafin solche Anlageformen auf den Markt bringen wollen, aber hierzu nicht das notwendige Wissen besitzen.

Aber auch hier zeigt sich mal wieder, dass die Gier  Gehirn frisst, welches letztlich der Grund ist für den inzwischen im Billionenbereich angewachsenen Krypto-Markt ist, obwohl alle seriösen Quellen davor intensiv warnen.

Die Wenigsten wissen letztlich was dahinter steckt, insofern passt der Name Krypto.

Ohlsbach, den 16. August 2022

Elmar Emde

 

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