Putins totaler Krieg

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Zeichen eines totalen Krieges:

Wenn man die schrecklichen Bilder aus dem Kriegsgebiet in der Ukraine sieht, die ein unermesslich großes Leid der dortigen Menschen eindrucksvoll zeigen, somit keinerlei Rücksicht auf die Zivilgesellschaft genommen wird und brutale Gewalt vorherrscht, kann das nur ein Zeichen eines gewollten totalen Krieges sein.

Auch diese Erkenntnis erinnert einen an die Nazis in Deutschland der 30er und 40er – Jahre des vorigen Jahrhunderts, welche Deutschland mit Ihrer schrägen Ideologie, untermalt mit Lügen und Propaganda – wie jetzt in Russland – , einen damals nie für möglich gehaltenen  menschlichen Zusammenbruch zugefügt haben.

Und jetzt geschieht so etwas wieder, paradoxerweise ausgehend von dem Land, welches Hitler damals angegriffen hat.

Zivilisation Russlands noch in der Denke des Zarenreichs

Das zeigt aber auch, dass die Zivilisation so wie wir sie kennen in Russland noch nicht angekommen ist und man noch in der Denke des Zarenreichs verhaftet, also noch über 100 Jahre zurückgeblieben ist. Erinnerungen an die wilden Hunnen und Tataren, welche Polen und die lettischen Staaten Jahrhunderte lang terrorisiert haben, werden da wieder wach. Das ist eine sehr gefährliche Entwicklung, auch für den freiheitlichen Westen, insbesondere für Europa.

Gefahr eines kriegerischen Akts gegen den Westen

Ich möchte daher nicht ausschließen, dass Putin aufgrund der wirtschaftlichen Sanktionen des Westens auch Gegenmaßnahmen ergreifen könnte, welche sich in einem kriegerischen Akt, auch Spezialoperation genannt, zunächst auf die Infrastruktur unserer Gesellschaft richten könnte.

Der freie Westen hängt von einer freien Kommunikation hauptsächlich über das Internet ab, welches dem Kriegstreiber Putin ein großer Dorn im Auge ist, da dadurch ungeliebte Bilder aus der Ukraine auch nach Russland transportiert werden. Die Zerstörung der wichtigen und dafür notwendigen Knotenpunkte des Internets, u.a. in Frankfurt, könnten daher das Ziel sein, ebenso die Swift-Zentrale in Belgien. Damit würden auch wir dieselben Schwierigkeiten in der Wirtschaft bekommen wie in Russland. Auch hier würde die Wirtschaft dann zusammenbrechen.

Man kann daher nur hoffen, dass die EU und die Länder mit diesen Knotenpunkten für einen entsprechenden Schutz dieser sehr wichtigen Infrastruktur des freien Westens gesorgt haben und nicht wie so oft überrascht wird, wenn es dann passiert ist.

Frieden in der Welt nur ohne Putin

Leider muss man jetzt feststellen, dass es keinen Frieden in der Ukraine, im unterjochten Russland, in Europa und somit in der ganzen Welt geben wird, solange dieser vor Komplexen strotzende und gewaltbereite Putin  noch an der Regierung ist.

Proteste in der unterdrückten russischen Zivilgesellschaft machen sich langsam breit und das trotz eines extrem gewaltbereiten und Polizeiapparates. Man kann nur hoffen, dass sich diese durchsetzt und diesem Armagedon, auch für das russische Volk, ein Ende bereitet.

Ohlsbach, den 3. März 2022

Elmar Emde

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