Die schwarzen Turbanträger des Hasses

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Im Handelsblatt vom 20.12.2023  konnte man erst kürzlich eine Berichterstattung zum Nahen Osten mit der Überschrift „Iran und die Spuren des Hasses“ lesen. Darin wurde über alle Brennpunkte kriegerischen Ausmaßes im Nahen Osten berichtet, in denen der Iran, ein angeblicher Gottesstaat,  seine Finger im Spiel hat und diese kriegerischen Handlungen auch aktiv los getreten und gefördert hat.

Das Ziel der schwarzen Turbanträger im Iran ist die Auslöschung des demokratischen Staates Israel und damit seiner  Anwohnerzahl von rd. 9,4 Millionen, welches den Holocaust der Nazis bei Weitem übertreffen würde.

Diese unerträgliche Einstellung geht zurück auf persönliche und politische Animositäten eines alten Mannes namens Ayatollah Khomeini gegenüber den Juden, welche gleichzusetzen sind mit denen eines Adolf Hitler.

Ist dieser Hass und der Aufruf, schon bei Kindern im Kindergartenalter zur Ermordung  auf von Gott geschaffenen Menschen  eines Gottesmannes würdig? Sicherlich nicht!!!

Nach der Rückkehr von Khomeini aus dem  Exil in Frankreich in 1988 errichtete er einen islamischen „Gottesstaat“ , auch islamische Republik (?) genannt, installierte aber eine theokratische Staatsführung , die mit einer brutalen, machtgierigen Diktatur und nicht mit einem Staat Gottes gleich gesetzt werden kann. Erfahrungen mit der mittelalterlichen Inquisition der katholischen Kirche werden damit wach.

Dieser scheinheilige Gottestaat ließ unzählige Gegner eliminieren, führte die mittelalterliche Scharia ein, beschnitt alle Frauenrechte, schrieb den Frauen  eine Kleiderordnung vor, nicht aber den Männern (warum?)  und setzte die Pressefreiheit außer Kraft, nahm letztlich seinen Bürgern grundsätzliche alle Freiheiten insbesondere die, ihr Leben so zu gestalten, wie sie es wollen. Kann das im Sinne eines Gottes sein?

Ayatollah Khomeini und seine Nachfolger glauben allen Ernstes, dass sie auf der Erde einen mächtigen Gott Allah  vertreten, dass nur sie die allein wissenden sind , was dieser Gott Allah denkt, fühlt und wie er die von ihm geschaffene Welt gestalten will. Anscheinend hat sie eine Art ominöser heiliger Geist dazu berufen und ermächtigt, Regimegegner umzubringen.

Wenn dieser Gott Allah wirklich – wie behauptet –  so mächtig ist, wieso benötigt er dann die Menschen und darüber hinaus so viele unterschiedliche islamische Religionsrichtungen, um Menschen für ihn zu gewinnen? Diese Frage kann man im Übrigen allen Religionen dieser Welt stellen, welche meinen, die Welt missionieren zu müssen.

Warum lässt dieser Gott Allah es zu, dass in seinem Namen die von ihm geschaffenen Menschen ermordet, vergewaltigt und deren Eigentum zerstört werden?

Ist dies nicht ein Frevel gegenüber seiner göttlichen Erschaffung?

Warum lässt dieser Gott es zu, dass seine angeblichen Anhänger aus Moscheen, Krankenhäuser, Schulen und Kindergärten Raketen auf von ihm geschaffene Menschen abschießen?

Wenn man dann noch die von den schwarzen Turbanträgern aufgestachelten Entwicklungen im Nahen Osten mit seinen diversen Milizen wie Hisbollah und Hamas beobachtet, deren Schreihälse sich berufen fühlen, im Namen Gottes zum Massenmord und Krieg verbunden mit dem unzähligen menschlichen Leid aufzurufen,

merkt man bald, wie brutal eine Religion eigentlich zu politischen Zwecken ausgenutzt wird.

Letztlich trägt dieses Verhalten und dieser Missbrauch des Namen Gottes dazu bei, an einen Gott grundsätzlich zu zweifeln, insbesondere an den von den angeblich berufenen, machtgierigen, schwarzen Turbanträgern vertretenen Gott Allah.

Ähnliche extreme Anmaßungen finden und fanden sich in allen Religionen dieser Welt statt, die solche offenen und essentiellen Fragen auch nicht beantworten können, die Gläubigen aber für eigene Zwecke für  dumm verkaufen. Das hat die katholische Kirche in den vergangenen 2000 Jahren nach Christus zur heiligen Politik erklärt und damit die menschliche Zivilisation um fast 2000 Jahre verhindert. Man denke nur an den unsäglichen Prozess der katholischen Inquisition  gegen Galileo Galilei, dem man unter Todesstrafe verboten hatte zu behaupten, dass sich die Erde um die Sonne dreht und nicht umgekehrt.

Aktuell wird dies neben diesen Turbanträgern von einem ehemaligen KGB Offizier mit Namen Wladimier Gundjajew, nach Berufsneuausbildung und Berufung durch Putin zum Metropolit und Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche mit Namen  Kyrill I., vollzogen.  Dieser erklärte alle russischen Soldaten von allen Sünden frei, wenn sie in der Ukraine gedient haben.

Damit wird den gläubigen russischen Soldaten signalisiert, dass sie morden, verwaltigen und zerstören können wie es ihne beliebt, nach Beendigung ihrer Dienstzeit in der Ukraine werden sie von allen diesen Sünden befreit. Das ist eines Christen nicht würdig, eher eines Antichristen.

Betrachtet man im Übrigen die beiden Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten, so ergeben sich fatale Ähnlichkeiten und belegen die hohe Wahrscheinlichkeit, dass Putin hier eine maßgebliche Rolle spielt, der Ideengeber und Initiator letztlich ist unter Mitwirkung der Chinesen.

Putin ist damit wie Hitler die Person, welche die Welt ins Chaos führt.

Und was macht der Westen? Der ist sich anscheinend der großen Gefahren nicht bewusst, welcher dieser Diktatur weltweit los getreten hat, sonst wäre die Unterstützung der Ukraine nicht so halbherzig und auf Sparflamme.

John Lennom hat ein wunderschönes Lied mit dem Titel „Imagin“ getextet, komponiert und gesungen. In einem Abschnitt wird folgendes gesungen:

Imagine there`s no countries

It isn`t hard to do

Nothing to kill or die for

And no religion, too

 

Imagine all the people

Livin`life in peace

 

Wie stark wird damit die Friedenssehnsucht der Menschen ausgedrückt, welche machtgierige, nationalistisch gesinnte alte Männer, selbst ernannte scheinheilige alte Gottesmänner und alte Diktatoren mit Füßen treten.

Junge Burschen, die sich nicht kennen, töten einander im Auftrag  von alten Männern, die sich kennen und das aus Gründen, die im Verlauf eines Krieges keiner mehr so richtig weiß.

Was für ein Wahnsinn.

Ohlsbach, den 1. Januar 2024

Elmar Emde

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